Folge 2 (August 2026) - Ulrike Sänger und Christian Hader

Shownotes

In dieser Folge spreche ich mit Ulrike Sänger und Christian Hader, den beiden Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Bamberger Stadtrat. Nach der Wahl geht es nun um die konkrete Arbeit: Wie funktioniert die neue Kooperation im Stadtrat? Welche Themen stehen ganz oben auf der Agenda? Und wie bleibt Kommunalpolitik handlungsfähig, wenn der Ton rauer wird und die Herausforderungen größer werden?

Gemeinsam sprechen wir über das neue Kooperationspapier, über Wohnraum, Klimaanpassung, Mobilität, Jugendbeteiligung und die Rolle einer starken Zivilgesellschaft. Dabei geht es auch um Streitkultur, Fehlerkultur, den Umgang mit der AfD und die Frage, wie Bamberg als offene, demokratische und lebenswerte Stadt weitergestaltet werden kann. Eine Folge über Verantwortung, Haltung und die Mühe, aus politischen Ideen konkrete Veränderungen zu machen.

Transkript anzeigen

00:00:10: Grüne

00:00:10: Stimmen für Bamberg.

00:00:31: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres Podcasts, Grüne Stimmen Für Bamberg!

00:00:36: Heute haben wir die zweite Folge praktisch nach der Wahl Stadtrats-und OB-Wahl.

00:00:42: Wir haben schon mit Jonas Lösenkram gesprochen und jetzt haben wir quasi die Fraktionsspitze hier Ulrike Sänger und Christian Haader.

00:00:48: euch beide hatte ich ja einzeln schon mal

00:00:50: vor der Wahl.

00:00:50: wo waren es ein bisschen auch über euch eure persönlichen Ziele und die Gedanken einfach die zum Wahlkampf dazugehört haben und halten haben.

00:00:59: Und ja, jetzt ist die Wahl gelaufen.

00:01:00: es geht bloß mit der Arbeit sozusagen.

00:01:03: Es gibt eine Konstellation im Bamberger Stadthalt

00:01:05: und da

00:01:06: würde ich jetzt einfach gerne mit euch ein bisschen sprechen.

00:01:08: vielleicht kommen wir auch in die überregionalen politischen Themen mal gucken.

00:01:13: Ich bin sehr gespannt was ihr mir so ein bisschen zu erzählen habt.

00:01:16: Ich meine insgesamt gesehen Ihr habt ja schon viel Stadtratszeit hinter euch beide Was hat euch denn am meisten überrascht?

00:01:24: Im Ergebnis oder dem Nachgang von der aktuellen Wahl?

00:01:27: Ich

00:01:27: fand gleich mal mit dem an, was mich eher negativ überrascht hat.

00:01:31: Das ist das Niveau, was uns jetzt tatsächlich in einer anderen Sphäre bewegen als vorher.

00:01:39: Also es wird immer schwieriger gut miteinander umzugehen.

00:01:45: Früher war's ja so, dass man gesagt hat okay ... Man isst sich vielleicht politisch nicht einer Meinung oder man isst nicht eine Meinung Aber man geht trotzdem als Personen noch gut miteinander um und das ist jetzt oft nicht.

00:01:58: Auch die Redebeiträge sind manchmal schon sehr provokant von Anfang an, erzeugen dann natürlich wieder mehr Provokation und das finde ich nicht so gut.

00:02:09: Ist es eher persönlich oder eher politisch?

00:02:11: Die Leute werden persönlich angegriffen, schaffen ja eher persönlich.

00:02:18: Wie ist bei dir?

00:02:19: Da kann dem schon zustimmen.

00:02:20: also man denkt immer Und hat es auch in der letzten Periode gesagt, das kann eigentlich nicht schlimmer werden.

00:02:25: Aber ich habe aber heute zu einem Patienten tatsächlich gesagt, dass sie ein Stück weit die Wählerinnen und Wähler für das Ergebnis verantwortlich sind.

00:02:36: Also es wird immer auf den Stadtrat geguckt und über den Stadtrad geschimpft.

00:02:40: Aber letztendlich soll der Stadter einen Spiegelbild der Gesellschaft darstellen und wurde von den Bürgern der Stadt so ermächtigt dieselbige zu vertreten und dementsprechend für die Zusammensetzung können ja wir oder kann der Stadtrat erst mal nix, sondern das ist eine Entscheidung der Wählerinnen und Wähler.

00:03:00: Aber wie Ulrike schon gesagt hat es fällt schon auf dass gewisse Dinge persönliche Animositäten und wenn wir jetzt auch die aktuelle Medienberichterstattung ja verfolgt, der eine verklagt denen.

00:03:12: Und dann wird da noch mal geklagt und bei der anderen Gruppierung ist man unzufrieden weil halt die Falschen reingekommen sind.

00:03:19: Da wird auch auf dem Klageweg versucht.

00:03:20: also das ist schon sehr unschönend.

00:03:25: Wir kommen ja konsequent über die Inhalte und versuchen das auch immer wieder voranzustellen, aber es ist natürlich schwierig.

00:03:31: Auch die mediale Debatte.

00:03:32: Dadurch waren wir uns auch schon unterhalten dass die Berichterstattung dann teilweise natürlich klickbaiting interessanter ist an der Stelle.

00:03:40: Aber es ist eigentlich schade weil es sollte um die Stadt gehen und um die Dinge die vorangebracht haben.

00:03:46: Das

00:03:46: STH Wort bitte nicht rausschneiden was Ulrike gerade verwendet hat.

00:03:50: Wir wollen hier original bleiben

00:03:51: okay?

00:03:51: Wir bleiben natürlich authentisch Ja, also man könnte ja quasi sagen jetzt haben wir den Salat in vielerlei Hinsicht.

00:03:57: Also einerseits wir haben dieses wirkliche bunte Allerlei was da im Stadtrat ist und jederlei jeder hinsicht.

00:04:04: was mich ehrlich gesagt am Anfang erst mal auf dem ersten Blick gefreut hat weil es so ausgesehen hat als gäbe es eine klare mögliche Mehrheit ohne die Kräfte sozusagen mal rechts von der Mitte.

00:04:16: nur hat sich das ein bisschen anders zusammengestellt.

00:04:18: Wir haben jetzt die Kooperation mit so einer halben Jetzt fast nicht wie auch immer CSU und der SPD, der Zwiebel usw.

00:04:28: Wie kam das denn?

00:04:29: Wie hat sich das entwickelt?

00:04:30: Und was war für euch der Ausschlaggebende Punkt, dass ihr gesagt habt okay wir gehen in diese Kooperationen und versuchen es jetzt nicht, keine Ahnung klassisch anders... Na ja zu einem Beispiel, also jetzt haben wir leihenhaft gesagt indem man eben sagt ok wir sind die stärkste Fraktion aus dieser Position raus Sprechen wir jetzt einfach mal einen anderen an, der uns interessiert.

00:04:53: Sammeln Jaes oder Neines und schauen wir mal das Puzzle zusammen?

00:04:56: Und gehen als führende Rolle da irgendwie durch?

00:04:59: Das haben wir tatsächlich gemacht.

00:05:01: Die Kooperationsgespräche sind schon auch so gelaufen.

00:05:03: Das haben für uns beanstalten, dass wir gesagt haben Wir stellen zwar nicht den Oberbürgermeister aber wir stellen die wie sich herauskristallisiert hat dann doch mit Abstand größte Fraktionen und dementsprechend sind wir diejenigen, die einladen.

00:05:17: Man muss ja trotzdem sagen gerade auf kommunaler Ebene ist jetzt nicht die klassische Farbenlehre gibt.

00:05:24: Also es gibt natürlich die politischen Ideologien, wo man sagt, die und die könnten besser zusammen passen.

00:05:29: aber auf kommunaler Ebene geht's einfach konsequent um die Sache und es geht viel tatsächlich auch einfach über die persönliche Ebene.

00:05:36: also das heißt es gibt Kolleginnen und Kollegen im Stadtrat mit denen versteht man sich auch einfach gut und das geht quer über alle Lager.

00:05:43: und wenn man einfach weiß vom anderen was man hat und auch das Gefühl hat da kann ein gutes gemeinsames Arbeitsverständnis auch da sein, denn er leichtert das die Arbeit.

00:05:52: Ich finde die Zusammensetzung wie sie jetzt ist eigentlich gut dass es gerade bunt ist aber gar nicht so bunt im Sinne was immer links der Mitte gesehen wird sondern bunt in Sinne dass ganz viele relevante Teile der Stadtgesellschaft da vertreten sind.

00:06:10: also das heißt eher konservative, haben ja recht vertreten zu werden und werden mit der CSB dann in dieser Kooperation vertrete.

00:06:18: Das heißt wir sprechen damit auch möglichst viele Menschen mit der politischen Arbeit an wollen die auch ansprechen?

00:06:24: Und darin liegt aus meiner Sicht auch eine Chance eben zu sagen es gibt jetzt nicht diese klassische Lagerpolitik.

00:06:30: Also wir sind natürlich nach vorne gerichtet und wollen konsequent auch progressive Inhalte umsetzen.

00:06:35: Aber auf der anderen Seite muss man auch sagen, dass eine Politik in eine bestimmte Richtung immer wieder dann einen Gegenwind verursacht.

00:06:42: Das hat sich zum Beispiel in der Mobilitätspolitik ja gezeigt.

00:06:45: Da kam er aus der konservativen bis rechtskonservative Ecke zu einer Pseudoböger-Initiative die versucht hat... zeitgemäße Verkehrspolitik kaputt zu machen.

00:06:56: Und wenn man einfach sagt, über so eine Kooperation sind schon mal wie gesagt weite Teile des Stadtrats und damit auch der Stadtgesellschaft miteinander verbunden ist aus meiner Sicht wie gesagt auch ne Chance zur Gestaltung in der Stadt

00:07:08: Ist es vielleicht auch eine Entwicklung die man gesamtgesellschaftlich sieht dass man sagt früher haben sich Leute mit irgendeiner Partei verbunden gefühlt und haben dann gesagt okay, da gibt es Schnittmengen.

00:07:19: Es gibt auch Dinge die ich persönlich vielleicht nicht gut finde.

00:07:21: trotzdem hänge ich dieser Partei an.

00:07:24: Dann hat man eben diese zwei drei Parteien gehabt, die wir in Deutschland lange Zeit hatten, dann vier Und jetzt auf einmal sind so viel mehr Partikularinteressen das man eben sagt Ich will aber Praktisch etwas, was genau auf mich zugeschnitten ist.

00:07:37: Und wenn in der einen oder anderen Partei ich dafür jetzt keine Repräsentanz finde, dann gründe ich meine eigene oder schließe mich irgendwelche anderen Heinis an und dadurch zerspittert das Ganze so.

00:07:47: Kann man das so sehen?

00:07:49: Es

00:07:49: hat ja auch ein Vorteil.

00:07:50: Gerade wenn man es jetzt an den Zügel sieht ... In der letzten Legislaturperiode haben sich die Kultur Menschen nicht gut vertreten gefühlt und jetzt haben sie Zübel gegründet Und ich finde es gut, also Michi Schmidt war ja in der letzten Legislatur bei uns in der Fraktion und führt jetzt die Zwiebel im Stadtrat.

00:08:14: Das ist gut weil da wirklich noch mal ganz gezielt das Thema Kultur angegangen wird oder von den Personen vertreten wird und wir das unterstützen und sie andersherrungen auch unsere Mobilität und Klima Themen mit unterstützen.

00:08:33: Ja, es ist zu splittert und das hat natürlich auch wieder den Nachteil dass es für mich dann manchmal ist die Mehrreiten zu finden.

00:08:40: Aber es bietet in meinen Augen schon eine große Chance.

00:08:44: Wir leben immer pluralistischer in Gesellschaft und dementsprechend ist das halt darüber auch abgebildet.

00:08:50: aber da komme ich wieder zum Anfang der Folge zurück.

00:08:55: Die Entscheidungen haben Wählerinnen und Wähler getroffen und so haben sie so getroffen Dann Aufgabe des Stadtrats und insbesondere durch das Oberbürgermeister, es da zusammenzuführen.

00:09:05: Es gibt eine Frage die wollte ich eigentlich ganz am Schluss stellen aber ich glaube die passt hier irgendwie trotzdem auch weil man ja sieht wie also je nachdem ob man jetzt nur Bandwerk betrachtet oder das ganze Land zwischen zwanzigundvierzig Prozent der Bevölkerung einfach was ganz anderes wählen.

00:09:21: Wenn man die dann fragt, sagen viele ja eigentlich wollen wir gar nicht das was sie wollen aber wir wollen auf jeden Fall nicht das andere.

00:09:28: Ist es dann vielleicht auch ein Punkt wo man also wie kriegt man die gehört diese ganzen Partikuleeinteressen?

00:09:33: Diese ganzen einzelnen Individuen mit ihren Meinungen und sowas?

00:09:37: Also kann man da überhaupt Angebote machen.

00:09:39: oder sind wir als grüne Partei so der letzte Dino der noch versucht sich gegen diese Entwicklung um das hinzustimmen?

00:09:46: wenn du jetzt die AfD-Wählerinnen und Wähler ansprichst Ich glaube, einen gewissen Teil kann man nicht erreichen.

00:09:52: Der ist einfach hoch ideologisiert.

00:09:54: also man findet daher Verschwörungstheorien und Rechtsextremismus der ja auch gerichtlich so festgestellt wurde.

00:10:03: Also da muss man auch immer gucken welchen Aufwand müsste man da betreiben aber ich glaube ein relevanter Teile der Wetterinnen- und Wellerkammer erreichen und zwar durch gute Politik und ich glaube dass die gar nicht so sehr AfD ist eine rechtsextremistische, rechtskonservative Partei.

00:10:18: Ich glaube nicht dass man unbedingt konservative Politik deswegen machen muss.

00:10:22: also dieser gesellschaftliche Backlash, den es jetzt gerade gibt zeigt ja auch, und Merz hat mal gesagt wir werden die AfD halbieren.

00:10:30: Das ist genau in die andere Richtung bis jetzt gegangen.

00:10:32: also das heißt die Dinge nachzuplappern, dass funktioniert nicht die Leute dann immer das Original werden und ich wichse halt wir sind auf kommunaler Ebene und am Ende ist es hier den Menschen glaube ich gar nicht so wichtig ob's jetzt wohl im politischen Koordinatensystem wenn man sich wie gesagt von der Mitte aus immer orientiert sondern es geht einfach darum dass die Leute sich gehört fühlen dass ihre Anliegen ganz genommen werden.

00:10:53: und unabhängig von unserer Ideologie, die wir natürlich auch haben.

00:10:56: Wir wollen eine ökologische Klima angepasst in der gerechte Stadtgesellschaft.

00:11:01: Wollen wir einfach die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger hören?

00:11:04: Und auch versuchen dann umzusetzen.

00:11:07: Okay, dann kommen wir zurück auf die kommunale Ebene.

00:11:09: letzte Frage zu diesem Konstrukt, was wir jetzt als Kooperationen haben.

00:11:14: Gab es da irgendwann den Punkt wo ihr gedacht habt das klappt vielleicht doch nicht oder so oder hat sich das schon

00:11:20: so durchgeangebahnt

00:11:21: dass es funktioniert.

00:11:23: Wir sind die stärkste Fraktion.

00:11:25: Und für uns war auch klar, dass wir unseren Anspruch mitzugestimmen und zu gestalten wahrnehmen werden.

00:11:37: Das hieß, daß wir eine Kooperation brauchen.

00:11:42: Die SPD stellt den Oberbürgermeister.

00:11:46: Damit war klar das die SPD für uns ein wichtiger Kooperationspartner ist Und wie der Christian vorhin schon gesagt hat, wir haben alle demokratischen Parteien und Kopierungen eingeladen zu Gesprächen.

00:12:01: Ich fand eigentlich, dass es ganz gut war, dass das klappt, dass wir eine Kooperation bilden können.

00:12:08: Es gab Kooperationsverhandlungen.

00:12:11: die waren teilweise schwierig so wie das oft ist bei Kooperation Verhandlungen.

00:12:16: aber wir haben uns geeinigt, wir hatten ein gutes Kooperrationspapier Und das versuchen wir jetzt umzusetzen und wir versuchen es auch möglichst zügig umzusetzten, aber am Anfang glaube ich war das schon gut.

00:12:36: Es ist viel von dem was gesagt haben, was uns wichtig ist.

00:12:42: Was auch im Wahlprogramm von uns war.

00:12:45: Viel davon haben wir wirklich auch ins Kooperationspapiereien verhandeln können.

00:12:48: Und darüber in den Haus?

00:12:49: Also das heißt wenn man jetzt mal auf die letzte Woche einfach schaut dann haben es die Flusttasen zum ersten Mal in eine offizielle Stadtratsvorlage geschaffen.

00:12:57: Also das heißt damit, wo wir wirklich im Wahlkampf auch gearbeitet haben.

00:13:00: Das geht jetzt der Realisierung entgegen und wie du es am Anfang Markus gesagt hast – und das ist auch meine Wahrnehmung in der Stadtgesellschaft -, dass auf dieser Kooperation schon eine gewisse Hoffnung lastet.

00:13:10: Also

00:13:10: d.h.,

00:13:10: die Menschen sehen da drin schon eine Chance zu sagen Wir haben einen Oberbürgermeister Sebastian Niedermeyer als Wahlerergebnis.

00:13:17: Wir haben den zweiten Bürgermeisters Jonas Grüsenkamp, der sich dann auch nochmal bereit erklärt hat diese Tätigkeit zu machen.

00:13:25: Ich sage meine Wahrnehmung ist schon, dass das von den Leuten erstmal sehr positiv begleitet wird.

00:13:30: Auch wir sind auch ins konservative Milieu tatsächlich rein weil man ja am Ende dann trotzdem die Personen vertraut und die beiden haben da glaube ich erstmal einen Vertrauensvorschuss.

00:13:40: Wie gesagt unsere Inhalte werden teilweise jetzt schon in der realen Politik abgebildet.

00:13:45: Sie sind aber vor allem Kooperationspapier abgebiltet Und wir Ja Wir sind aus der letzten Periode schon eine Rolle gewöhnt Und das ist die des Treibers.

00:13:57: Also,

00:13:57: d.h.,

00:13:58: die grüne Fraktion war egal in welcher Rolle sie im Bamberger Stadtrat war schon immer diejenige, die auf die Inhalte gebrocht hat und die auch leidenschaftlich vorangebracht hat.

00:14:08: Das haben wir in der letzten Periode gemacht.

00:14:09: Das machen wir auch in dieser Periote und werden dann natürlich auch unser Gewicht in die Parkschale werfen und zu sagen dieses gerade das Kooperationspapier ist für uns nicht nur irgendein Land Papier was halt notwendig ist, um eine Kooperation zu machen.

00:14:25: Sondern das ist für uns ein Handlungsleitfaden den wir auch abhaken wollen sukzessive und stehen ja teilweise auch konkrete Jahreszeiten drin.

00:14:32: Und wenn jemand davon noch reichen will dann muss er das erst mal uns gegenüber begründen.

00:14:36: Kommen wir zum paar konkreten Themen.

00:14:38: Ein großer Punkt war ja im Vorfeld auch schon im Wahlkampf des Thema Wohnen wobei ich glaube dass eigentlich natürlich auch das ganze Land betrifft

00:14:44: weil

00:14:45: viele Leute stellen sich einerseits die Frage wie kann ich mir meine Wohnung noch leisten?

00:14:49: Auch mittelfristig Und was jetzt eben noch dazu gekommen ist, wie kann ich mir dann auch noch leisten diese Wohnung zu heizen oder überhaupt die Energiekosten zu bezahlen?

00:14:58: Was sich das ja auch eben anders darstellt.

00:15:00: Was denkt ihr, was könnten die Bamberger jetzt konkret so in den nächsten zwei Jahren vielleicht erwarten?

00:15:05: Das was stehen da für Sachen Koalitionspapier?

00:15:07: Was gibt es für Sachen, die ihr vielleicht schon angeteasert oder angerissen habt oder anfängt anzuschieben wo man als Bamberger sagen kann, da merke ich jetzt etwas mit dem neuen Stadtrat.

00:15:17: Also was tatsächlich ein Thema ist, was vorangehen wird ist wahrscheinlich das Alweingquartier auf dem Gelände des ehemaligen Schlachthofs.

00:15:25: Da hat der alte Stadter ja noch die Teilnahme an einem Wettbewerbsverfahren, einen europäischen Wettberwärmsverfahren geschlossen, wo junge Architektinnen und Architekten sich einfach mal austoben können und mal frei raus auch von politischen Zielsetzungen, die ja unterschiedlich sein können für so ein Gelände, einfach mal sagen können was würden wir als Fachmenschen um als Städteplaner und Städteplaner?

00:15:49: Da einfach mit dem Gelände machen.

00:15:50: und da sind wir uns ziemlich sicher, dass das womit wir jetzt die letzten vier Jahre geworben haben.

00:15:55: Nämlich einem gemischten Quartier, das auch abgebildet wird.

00:16:01: Wir setzen uns aber auch dafür ein, dass es bis dahin, weil eine Entwicklung eines solchen Quartiers, wenn sie gut gemacht wird und dauert das im Parade, dass aber Zwischenmutzungen eben auch erfolgen können auf dem Gelände.

00:16:12: Also anhand dessen hoffen wir auch, dass das Dinge sichtbar werden.

00:16:15: Und ich habe vorhin die Flussterlassen angesprochen.

00:16:17: Das ist ja in einem größeren Förderprogramm, auf das sich die Stadt jetzt beworben hat.

00:16:21: Da hoffen natürlich, dass wir den Zuschlag bekommen.

00:16:23: Und damit sind wir dann noch mehr Maßnahmen verbunden als zum Beispiel der Maxplatzenthema was sehr viele bewegt.

00:16:29: Markusplatz Begrünung Beschattung die Nahrbarkeit des Wassers.

00:16:34: So,

00:16:34: und dann gibt es natürlich auch Themenfelder, die man nur mittelbar beeinflussen kann.

00:16:38: Wir haben das Hadrium wo jetzt zuletzt in der Presse war, wo es ein bisschen schleppend voran geht muss mal gucken wie es weitergeht.

00:16:45: Haben wir auf der anderen Seite das Eco-Eco Gelände.

00:16:48: also da ist es natürlich schon auch so haben jetzt auch erst gerade einen Antrag gestellt dass solche Flächen auch entwickelt werden müssen.

00:16:54: tatsächlich Wir können uns als Stadt mit knappen Flächen entleisten, solche Brachen zu haben und gleichzeitig darüber nachdenken ob wir irgendwo anders am Stadtrand versiegeln wollen.

00:17:03: Das wollen wir nämlich nicht sondern wir wollen diese Flächen innerartig entwickeln und dementsprechend das wollen

00:17:11: wir auch genau.

00:17:12: Jetzt habe ich gerade über einen Max-Statt schon kurz gesprochen.

00:17:15: Ich war gestern unterwegs, grad ein Stadtkerber und bin dann jetzt mit dem Fahrrad zurückgefahren und hab dann beim Lagartcampus vorbeigeschaut was ja an sich Auch schön ist, dass da was vorangegangen ist und jetzt eben auch im Wohnquartier daraus geworden ist.

00:17:30: Allerdings... Also gestern war ein heißer Tag.

00:17:31: wir zeichnen hier am dritten August auf also da ist es ordentlich warm.

00:17:35: morgen wird's irgendwie um dreizig-vierzig Grad.

00:17:38: Was mir aufgefallen ist dieser Platz der Menschenrechte ist ja quasi eine Kopie vom Achsplatz!

00:17:43: Also das ist ein sehr großer Platz mit Gebäuden drum herum hoch keine normale Begrünung.

00:17:48: Es stehen zwar so ein paar Dröge irgendwie rum aber ein Großteil des Platzes ist einfach nicht Belebbar oder nicht belebt einfach wegen der Zustände und ich kann mir vorstellen, dass es im Winter auch nicht viel anders ist.

00:18:00: Da einfach jetzt gar nicht mal so kritisch, sondern überhaupt aus Neugier gefragt, ihr habt das wahrscheinlich auch begleitet in den letzten Jahren diese Entwicklung dahin?

00:18:08: Oder nicht?

00:18:09: wie auch immer!

00:18:09: Also das würde mich interessieren.

00:18:10: Wie kam's gerade dazu, dass ausgerechnet die Bamberg also einen Maxplatz zwei Punkt Null da hinstellen anstatt sich da mal andere Gedanken zu machen?

00:18:18: Weil wir erst ab zwanzigzwanzig größte Stadtratsfraktionen waren und einen zweiten Bürgermeister gestellt haben.

00:18:23: Und die Planungen für diesen Platz aus den Jahren ca.

00:18:26: zweitausendfünfzehnt bis zwei tausend achten Stammeln, das ist die Kurzelknacke geantwortet.

00:18:30: also das heißt wir konnten da einfach keinen Einfluss mehr nehmen als es uns richtig bewusst auch wurde wie der Platz dann gestaltet war.

00:18:37: in der letzten Periode haben wir noch mal versucht einfluss zu nehmen im Rahmen des Baus zu sagen hey da können mir Bäume drauf da muss beschattet werden und da gehören im Übrigen auch insbesondere bei solchen Temperaturen.

00:18:49: Wenn man viel trinkt, dann auch Möglichkeiten dieses Wasser wieder loszuwerden.

00:18:53: also der hat ja keine Toiletten.

00:18:55: so das ist eigentlich eines der größten Manches für den Platz.

00:18:59: aber es war einfach nicht möglich weil Planung Ausschreibungen Vergabe usw.

00:19:04: Also wir waren damit in dem Prozess und konnten da während der Ausführung keinen Einfluss mehr nehmen.

00:19:10: Die Planungen hat der Vorvorschlag dort gemacht.

00:19:13: Wir würden es anders machen, wir hätten es anders gemacht und jetzt war ja auch das

00:19:17: große Fest.

00:19:20: Bürgerfreie Bamerkost hat das veranstaltet und hat im Nachgang ja auch noch mal klar gesagt welche Maßnahmen da getroffen werden müssen und das unterstützen wir voll umfänglich.

00:19:29: also dann müssen wir uns kümmern

00:19:30: dass zumindest

00:19:31: aus der Situation jetzt das Beste gemacht werden kann.

00:19:34: Das ist überhaupt eine interessante Frage.

00:19:36: Wir werden jetzt immer wieder mit solchen Dingen konfrontiert, wo die Planung zwanzig dreißig Jahre lang gedauert hat also Stifortiefensammler zum Beispiel oder so kann man denn überhaupt erwarten dass man da was entweder beschleunigen oder zumindest noch mal überdenken kann?

00:19:50: Oder sind das einfach Dinge wo wir aufgrund von erteilten Zuschüssen oder Genehmigungen Nur die Entscheidungen haben entweder beziehendes jetzt durch oder wir fangen quasi wieder von ganz vorn an.

00:20:01: Also beim Tiefensammler ist es ja so, dass das auch lange vorher schon beschlossen war und die Planungen hier auch schon vorangegangen waren und dass der kommen muss.

00:20:11: also, dass er so kommen wird und kommen muss – das ist klar!

00:20:15: Aber was wir machen ist halt... Wir begleiten das jetzt kritisch, dass man zum Beispiel den Verkehr auf dem Kuligen dann für die Räder mehr Platz für Fahrräder macht, weil sie unten ja nicht mehr fahren können am Adenauer-Ufer.

00:20:31: Wir würden uns das wünschen und wir werden es wahrscheinlich auch fordern, dass nur noch einsporig der Dokunikundendamm von Autos befahren wird und dadurch eben mehr Platz fürs Fahrrädern sein wird.

00:20:43: Das ist eine kritische Begleitung dieser Baumaßnahmen aber die Baumausnahme an sich stimmt fest

00:20:54: auf deine Frage nochmal konkret einzugehen.

00:20:56: Es ist schon möglich, aber eine wichtige Rolle spielt da tatsächlich die Zivilgesellschaft.

00:21:00: Ich sage ja für die letzte Stadtratsperiode auch immer gerne, dass wir eine tatsächlich sehr erfolgreiche Politik deswegen betrieben haben weil die letzte Periode die einzige war seit es Bürgerbegehren gibt in der kein Bürgerbegern stattgefunden hat.

00:21:15: also das heißt die zivilgesellschaft hat nicht rebelliert.

00:21:18: aber vielleicht sollte sie das öfter tun Und ich habe ja selber schon einen Bürgerbegehren selbst initiiert vor zehn Jahren und zweites mit einem Monat begleitet, sehr engmaschig.

00:21:28: Dementsprechend finde ich das die Stadtgesellschaft da einfach auch gefordert ist und grundsätzlich kann man schon sehr viel noch mal zurückholen.

00:21:35: der Politik sind häufiger dann einfach da Hände gebunden.

00:21:38: aber die Stadt gesellschaft kann natürlich viel frischer auftreten und viel freier und einfach erst einmal sagen wir fordern es jetzt besammeln dafür auf fünf sechs sieben tausend Unterschriften und reichen wie ein.

00:21:49: Und dann kann sich jeder, der wiedergewählt werden will, mal überlegen.

00:21:53: Gibt es da vielleicht noch Möglichkeiten oder nicht?

00:21:55: Da kann ich immer nur die Stadtgesellschaft dazu aufrufen aus meiner eigenen Erfahrung aus das auch zu tun, sich auf die Hinterbeide zu stellen.

00:22:02: Unsere Partei ist ja selber auch

00:22:03: ein Stück

00:22:04: weit aus dieser Bewegung entstanden.

00:22:06: Ich sage damals nur E-Werkbesetzung in Bambergs.

00:22:08: Das E-Work würde nicht mehr stehen und das war auch so ein Grundstein für die Grünen.

00:22:14: damit Und dementsprechend, dass es das eine und das andere ist.

00:22:19: Was ich mir auch gut vorstellen kann, dass man auch von politischer Seite aktiv die Menschen noch mehr mit reinholt und so ganz essentiellen Fragen, die die Stadtgesellschaft auch wirklich merkt viele Leserbriefe, viele E-Mails

00:22:31: usw.,

00:22:32: da auch einfach mal einen Ratsbegehren zu machen.

00:22:34: also das heißt der Stadtrat Und der Oberbürgermeister können ja jederzeit sagen, okay wir merken hier das es eine sehr krippelige Stimmung in der Stadtgesellschaft gibt.

00:22:43: Ich nenne mal als Beispiel, es steht vor uns die Bundeswehr-Anziehung, es ist vor uns den Kauf von Gebäuden, der uns über viele Jahre vielleicht viel Geld kosten wird.

00:22:53: und da kann ich mir schon vorstellen bei solchen Fragen einfach die Stadtgesellschaft auch ein Stück weit mitzunehmen und zu sagen, hier stimmt doch einfach mal darüber.

00:23:01: Das kostet zwar ein bisschen Geld an so einen Ratsbegehren, aber ich glaube das ist es im Sinne der Demokratie einfach wert.

00:23:06: und um auf die Frage auch nochmal von Wählerinnen und Wählern zurückzukommen.

00:23:09: Die vielleicht noch ein bisschen abgedriftet sind.

00:23:11: Auch so kann man die zurückholen.

00:23:13: Stimmt!

00:23:14: Ein gutes Beispiel finde ich was jetzt auch... Überraschend für mich erfolgreich war, weil es jetzt eine kurzfristige Lösung gibt.

00:23:20: Für die Zweckentfremdungsgeschichte also dass jetzt ja keine Ferienwohnungen mehr festgelegt werden können so zu sagen Wie kam das denn so schnell?

00:23:28: Hat es jemand angestoßen oder kam das aus der Behörde raus?

00:23:31: oder wie ging das?

00:23:32: Also ich glaube wir haben mit der Frau Michler mit der neuen Baudafarentin eine sehr exzellente Person Die da gerade viele Dinge anstößt viel Struktur noch aufbricht und für die wir uns tatsächlich auch sehr eingesetzt haben.

00:23:46: die neue Baureferentin wird und man merkt schon ihre Handschrift tatsächlich.

00:23:50: Und insofern, das kam tatsächlich aus der Verwaltung.

00:23:54: Das war der Impuls von dort und es ist ein gutes Instrument jetzt über Bebauungspläne einfach zu gehen.

00:23:59: Dies ist ja dieser Weg den du ganz gezielt hast um zu sagen wir legen da einfach fest wo was möglich gemacht werden kann und wo nicht.

00:24:06: Trotzdem halten wir aber auch daran fest die Neuauflage einer rechtsgültigen Zweckentfremdungssatzung dann auch auf den Weg zu bringen, weil du hast vorhin das Thema Wohnraum angesprochen und es ist eben einer von vielen Möglichkeiten, Wohnraum als solchen erst mal zu erhalten.

00:24:25: Klar ich meine, es ist ja einfach eine Stadt wo nicht nur die, die da wohnen gerne sind sondern eben auch viele anderen und dann muss man das irgendwie unter einen Hut bringen und das bedeutet natürlich auch Mobilität.

00:24:35: haben wir auch schon ein bisschen darüber gesprochen?

00:24:37: Fall ich den zweiten Punkt, den ich jetzt auch schon positiv gesehen habe.

00:24:40: Kurzer Zeit, dass der Antrag immer hingestellt worden ist in der Pointstraße diese Radwegsituation aufzulösen an der Kreuzung dann wo das Möbelhaus früher war.

00:24:49: Das hat sich ja auch gut entwickelt.

00:24:52: Sind da gute Chancen?

00:24:53: Dass es auch so umgesetzt wird

00:24:54: für Radverkehrsricht bei uns Diolike.

00:25:00: Wir haben keine Uhren mitlaufen lassen aber wenn wir was machen... Ich weiß das wird schon wieder schlecht von mir aus.

00:25:06: Was soll ich dazu sagen?

00:25:06: Der Startrat hat im Jahr zwanzig-zwanzig, den Jahr zweitausend, entschuldigung im Jahr zweittausend.

00:25:12: Hat der Startrat den Beschluss gefasst an dieser Stelle ein Radweg zu machen und er hat das Jahr geschafft über zwanzich Jahre nicht umzusetzen.

00:25:19: Und ich habe es vorhin gesagt wir mussten erst stärkste Fraktionen werden und auch einen zweiten Bürgermeister stellen, um uns in der letzten Periode dafür einzusetzen dass da weitergebaut wird.

00:25:27: Das wurde ja dann mit zwei Baubaubschnitten gemacht.

00:25:31: Zwanzig dreiundzwanzigerundzwanzig fünfundzwantig Und jetzt hat eben diese Lücke vorne Richtung Kreuzung noch gefehlt und es ist eine unglaublich wichtige Schulwegroute zu den Schulen im Bamberger Osten, aber auch vom Bamberger Rosten an die weiterführenden Schulen in der Stadt.

00:25:45: Und dementsprechend sind wir sehr froh, dass wir da jetzt auf den nächsten Schritt gehen können.

00:25:50: Auch die Planungen, im Übrigen auch ne Aufwertung in Richtung Egelseestraße mit Baumpflanzung, Entsiegelung

00:25:55: usw.,

00:25:55: die sind teilweise auch schon über zehn Jahre alt.

00:25:58: Also auch das sieht man was für ein dickes Brett ist, das man einfach bohren muss dass jetzt auch die Grundsteine dafür gelegt wird für das, was vielleicht in fünf bis zehn Jahren gemacht wird.

00:26:09: Dementsprechend hängen wir uns da einfach rein und scheuen auf den Konflikt nicht.

00:26:11: Ja ich finde auch man muss ja wirklich den großen Rahmen sehen.

00:26:14: also das ist glaube ich auch das große Problem im Anführungsstrichen, dass eine grüne Partei auch so ein bisschen hat weil sie eben aus einer längerfristigen Perspektive Ja, schon ideologischen Sicht aber ohne jetzt vor Wort zu sein kommt.

00:26:27: Aber eben Dinge umsetzen will eben die dauern und wo man nicht sofort ein Vorteil hat sondern wo das eben längerfristig ist.

00:26:33: also für mich wird es immer dadurch sichtbar dass die Leute ja alle jetzt sagen okay der Klimaschutz ist das große Problem dabei ist es ja nur das Symptom.

00:26:41: also das große problem ist ja die klimakrise ist der klimawandel und wenn man dem irgendwie begegnen will sind eben die klimaschutzmaßnahmen Möglichkeiten eben das zu tun und nicht das Problem, sondern Teil der Lösung.

00:26:53: Alles andere muss ich dem ja so ein bisschen unterordnen.

00:26:55: Aber wie überzeugt man Menschen davon?

00:26:59: Also als Lokalpolitiker drin, diese Botschaft zu bringen zu sagen Ja vielleicht sind wir manchmal unbequem aber genau das ist der Job.

00:27:08: Politiker sind ja nicht dafür da immer nur den Leuten nach dem Mund zu reden eigentlich.

00:27:12: Das

00:27:12: ist richtig!

00:27:15: wollen wir ja schon das umsetzen, was die Leute draußen brauchen und wollen.

00:27:20: Und gerade weil sie von Klimaschutz – ich würde sagen Klimaanpassung!

00:27:24: Wer geht denn noch in die Stadt bei vierzig Grad?

00:27:27: Wenn da kein Baum ist und keine Möglichkeit sich irgendwo hinzusetzen oder keinen Brunnen rumo mal Trinkwasserbrunnen gut wie haben wir vorne gleich einen aber Es gibt zu wenig Trinkwasserbrunnen, es gibt zu wenige Brunnen überhaupt.

00:27:42: Um sich mal abkühlen zu können.

00:27:43: Es gibt so wenig Schatten in der Stadt.

00:27:46: Ich glaube das ist was ganz Wichtiges, was jetzt gemacht werden muss und ich glaube da muss man die Leute auch nicht mehr davon überzeugen.

00:27:54: Das merkt inzwischen jede und jeder dass wir dringend Klimaanpassungsmaßnahmen brauchen.

00:28:04: Die Wohnungen sind heiß Und die Leute können aber auch nicht rausgehen, weil in der Stadt es auch noch heißer ist.

00:28:12: Das müssen wir angehen.

00:28:13: und da hast du ja schon gesagt, dass gerade vorhin ein großes Förderprojekt, wo wir hoffen das wird die Fördergelde kriegen oder einiges zur Klimaanpassung hier umgesetzt werden soll und es hoffentlich dann auch relativ schnell passieren wird.

00:28:30: Bundesebene auch angesprochen oder andere Ebenen und kann das ja an einer Person auch relativ gut festmachen, nämlich ein gewisser Robert Havek.

00:28:38: Wenn man sich da jetzt gerade anschaut, egal ob es das Thema Schuldenaufnahme ist oder das Thema Wärme pumpen

00:28:44: usw.,

00:28:46: also vieles von dem was er gesagt hat und wo er furchtbar durch den Kakao gezogen worden ist Man merkt jetzt, er hat mit vielen Dingen einfach recht gehabt.

00:28:56: Das ist ein Stück weit das Schicksal unserer Partei natürlich, dass wir die Dinge halt schon vorher wissen

00:29:03: und

00:29:04: auch sehr dafür kämpfen eben die richtigen Dinge zu tun.

00:29:06: Und da gibt es von mir... Also ich habe da so ein Lieblingszitat vom ehemaligen Bundespräsidenten Walter Scheel, der mal gesagt hat, es ist nicht die Aufgabe der Politik des Populäre zu tun sondern es ist die Aufgabe des Richtige zu tun um das populär zu machen.

00:29:20: Und dementsprechend sind wir halt mit den Dingen immer ein bisschen vorher dran und es dauert erst mal, bis das entsprechende Echo kommt.

00:29:28: Aber jetzt haben wir noch ein paar Hezewellen gehabt und der Mensch reagiert dann vor allem wenn die Gefahr eminent ist.

00:29:35: Das hat man auch bei Corona gesehen.

00:29:36: Dann ist unsere Gesellschaft zu ziemlich großen Dingen in der Lage, wenn man wirklich merkt was die Bedrohung ist.

00:29:42: Das ist ein Stück weit auch das Problem der Menschheit, dass sie Gefahr wirklich eminent sein muss.

00:29:47: Aber wenn man sieht mit den Hitze Toten und den Waldbränden aktuell... Also wir haben da einiges zu tun sowohl Klimaschutz als auch Klimaanfassung.

00:29:54: Da muss ich nochmal an unseren Anfangs-Saison ganz kurz anknüpfen.

00:29:58: Ist das nicht auch dann schwierig in so einer Kooperation?

00:30:02: Wie wird es jetzt haben, wenn man eben auf der einen Seite meine Partei mitnimmt?

00:30:06: wie es so einen näheren Aspekt aber in einer sehr großen Ernsthaftigkeit hat und auf der anderen Seite eine andere Fraktion, die eben den Oberbürgermeister hat.

00:30:13: Und die allein aufgrund ihrer aktuellen Situation dazu gezwungen ist, sehr schnell irgendwelche Dinge zu tun um überhaupt noch Leute an sich zu binden oder überhaupt irgendwie gehört zu werden.

00:30:24: Die können sich glaube ich aufgrund Ihrer eigenen Existenz gar nicht leisten langfristig zu denken habe ich so den Eindruck.

00:30:29: Ist das nicht dann schwierig wenn man sagt okay wir wollen zusammen einen Plan machen für ihn sechs in zwölf, in achtzehn Jahren.

00:30:36: Eigentlich könnte man das ja, weil wir haben jetzt den Oberbürgermeister der, wenn er das gut macht vielleicht auch lang genug bleiben könnte um so langfristig eben zu denken und Dinge umzusetzen.

00:30:44: aber das ist wahrscheinlich so ein Widerspruch ein bisschen?

00:30:46: Ja, das ist es sehr wohl, da kannst du dir dann vielleicht auch was dazu sagen.

00:30:50: Aber was mir da gerade auch dabei einfällt ist natürlich auch dass es auch sehr schwierig ist Auch für uns, auch wenn wir visionär denken auf die Dinge umzusetzen.

00:31:00: Den Kommunen geht's finanziell grundsätzlich schlecht.

00:31:03: Und dann geht es immer schlechter und das wird immer schwieriger Dinge in den Kommunen umzusetzen, da bräuchte es viel mehr Unterstützung von Landes- und Bundesebene.

00:31:15: und wenn das Geld immer weniger wird muss natürlich immer mehr geguckt werden.

00:31:21: wofür geben wir's aus?

00:31:24: Man kann nicht die Klimaanfassung gegen soziale Dinge ausspielen oder die Mobilität gegen sozialen Dingen.

00:31:33: Das ist eine große Gefahr.

00:31:35: Und das können wir nicht, geht nicht.

00:31:37: Also nach meinem Verständnis geht es nicht und das ist aber ziemlich schwierig.

00:31:45: Wir werden von außen nochmal Dinge Herausforderungen haben.

00:31:52: Das ist zum einen die Bundeswehr, zum anderen der Bahnausbau wo wir auch noch gar nicht wissen wie wird es weitergehen?

00:31:59: Wo wird was passieren?

00:32:00: Wann wird etwas passieren?

00:32:01: also Visionen sind schön, aber ich glaube im Moment können wir gar nicht wirklich ernsthaft ... Wir würden es gerne haben wollen in zehn oder zwanzig Jahren dass das beim Werk so aussieht.

00:32:14: Aber... Ich glaub' wir müssen jetzt schon auch wirklich in kleineren Chancen denken.

00:32:22: Die braucht sich immer mehr halten um Dinge umzusetzen und für Mehrheiten braucht's Kompromisse.

00:32:26: Das haben wir die letzten Jahre einfach gezeigt, dass wir dazu ja auch bereit sind um die Dinge voran zu bringen.

00:32:32: Ich glaube, dass gerade in dieser Konstellation wie sie jetzt ist diese Kompromisse auch gut möglich sind.

00:32:37: Deswegen hat man ja auch relativ schnell eine gemeinsame Basis mit dem Kooperationspapier gefunden sich eben auch mit den Unterschriften verpflichtet an das umzusetzen.

00:32:47: und weil du die SPD angesprochen hast ich sehe es gar nicht so negativ.

00:32:52: also der Sebastian Niedermeyer bemüht sich wirklich sehr redlich nach meiner Wahrnehmung Und da beschiebt auch wirklich Dinge an, die ihr im Wahlkampf ja auch angegeben hat.

00:33:05: Dass er sie machen möchte.

00:33:07: Da arbeitet er wirklich auch konsequent daran, die Dinge umzusetzen und insofern bin ich da eigentlich erst mal ganz zuversichtlich.

00:33:17: Man muss halt wie gesagt die Kompromisse finden oder beziehungsweise sind ja eigentlich gefunden.

00:33:21: man muss jetzt dann in die Umsetzung damit gehen und wo es Herausforderungen gibt, muss man einen guten Umgang miteinander finden.

00:33:28: aber Ich bin eigentlich da relativ positiv gestimmt.

00:33:35: Wir tragen unseren Teil dazu bei, dass die Stadt vorankommt.

00:33:37: Lass uns mal unsere andere Ende der Gesellschaft schauen – zumindest was das Alter angeht!

00:33:42: Also nehme ich mich selber ja nicht aus... Ich bin hier in der Stadt groß geworden.

00:33:46: Ich habe meine politische Aktivität in jünglichen Jahren begonnen und so gefühlt bin ich da eigentlich immer noch, aber in der Realität bin ich es natürlich nicht mehr.

00:33:55: Und ich glaube, da geht's vielen so, die sich jetzt engagieren, die von Lebensalter irgendwo zwischen fünfzig- sechzig stehen.

00:34:02: Aber denken Sie machen Politik für zwanzig dreißig je nachdem?

00:34:06: So ehrlich gesagt erlebe ich auch ein bisschen unsere Kneipenlandschaft und so... Die Gründe sind alle Leute, die haben vor drei bis vierzig Jahren ihren Laden aufgemacht Damals natürlich für die junge Generation, aber mit ihnen zusammen ist auch ihr Publikum gealtert.

00:34:19: Und wenn man jetzt so die wirklich jungen Leute fragt und was sie in Bamberg stört oder was ihnen fehlt dann kommen ganz andere Themen als wir jetzt gerade so besprochen haben sondern geht es zum Beispiel um die Sperrstunde oder um ihre Repräsentanz an und für sich oder eben z.B.

00:34:36: um Klubsen Kneipen und Bars für wirklich junge Menschen, die es nicht gibt.

00:34:41: Wie seht ihr das denn so?

00:34:42: Und wie seht Ihr zum Beispiel das Thema Sperrstunde ist überhaupt noch ein zeitgemäßes Konzept wenn man das für die Jugend denkt?

00:34:49: also wir haben ja zum Glück Interfraktion auf jungen Menschen die genau auch für diese Themen stehen Leonie Elias Rebecca Anna

00:35:00: und

00:35:01: du.

00:35:06: Und am besten ist es wirklich sich auch, mit denen zu unterhalten.

00:35:11: darüber.

00:35:13: Die Sperrstunde spiele ich für mich jetzt nicht so die allergrößte Rolle aber grundsätzlich bereite ich eine Sperrtunde auch nicht für zeitgemäß.

00:35:22: Aber wie gesagt also da müssen auch die Jungen ran und ich finde es in Ordnung dass das die jungen die Themen wie du sagst die Themen der Jungen vertreten.

00:35:35: Christian ist so dazwischen, nicht mehr ganz jung.

00:35:38: Aber auch noch eine Frau, wo ich bin.

00:35:41: und aber wir haben das glaube ich auch ganz gut für uns verteilt in der Fraktion.

00:35:46: von den Themen her.

00:35:47: Du hast einen Thema vergessen vorhin, als du von den jungen Menschen gesprochen hast.

00:35:50: Das ist das legale Baden in der Regnetz.

00:35:54: An anderen Städten ja auch möglich gemacht wird und das ist ja also auch in Kombination mit den Flusthasen schon ein Thema wo wir dran sind weil es eine immense Aufenthaltsqualität im Übrigen nicht nur für junge Menschen hat.

00:36:06: Also dass man durch alle Altersschichten auch über die Regnitz im Moment illegal genutzt.

00:36:10: aber halt mal menschen bei denen die Zerwellen davon ab sich in dem Wasser was die Stadt natürlich bietet zu kühlen.

00:36:20: Und ansonsten bei der Sperrstunde damals wurde ja einfach so ein Kompromiss gefunden in Stadtgesellschaftlicher, da hat es ja Initiativen auch gegeben sie aufzuheben.

00:36:31: ich nehme da jetzt relativ wenig wahr also auch unabhängig davon dass wie du richtigerweise sagst ich nur noch irgendwo dazwischen bin.

00:36:38: aber ich höre jetzt auch keine lauten Initiatifen die irgendwelche Aktionen machen oder Initiativen, die was einfordern.

00:36:46: Und das sind wir wieder bei dem Thema von vorhin.

00:36:49: also ... Die Menschen können... Also davon bin ich überzeugt auch ein Stück weit für sich selbst sprechen.

00:36:57: Ja, können

00:36:58: Sie das?

00:36:58: Das ist eben die Frage!

00:36:59: Also weil woher ich das habe is' ich hab einfach wirklich mal intensiv in den ganz jungen Medien, TikTok, Instagram und so weiter ein bisschen gesucht.

00:37:07: Und eben geschaut, worüber da in Bamberg Gruppen gesprochen wird und was da eben für Themen sind.

00:37:11: Da kam das eben so ein bisschen raus und ich glaube es liegt auch ein bisschen vielleicht zum Beispiel am Wahllalter.

00:37:17: also ist das vielleicht auch ein Thema wenn wir sagen, wenn mir Leuten ab sechzehn oder vielleicht sogar noch früher je nachdem auch eine Möglichkeit geben irgendwie mit zu bestimmen sprechen oder überhaupt gehört zu werden und relevant zu werden.

00:37:30: Also, weil wenn das eine Wählergruppe ist, seine Wählerinnengruppe dann werden auch die Politikerinnen gucken wie kriege ich dir auch meine Seite?

00:37:39: Wenn sie mich nicht wählen können dann interessieren nämlich auch nicht also wer sowas vielleicht auch einen Ansatz zumindest auf einer kommunalpolitischen Ebene zu gucken vielleicht einerseits ihnen mehr Gehör damit zu geben auch den Themen und gerade weil es für die Jugend der Heutzutage wichtig ist Und andererseits, weil es dann auch ein Gegengewicht gibt, geben dieses sehr laute Aggressive was von einer sehr alten Wählerschicht aktuell kommuniziert wird.

00:38:04: Also es gibt einen Antrag von Leonie und der Fraktion für das Jugendparlament und da sind wir dran.

00:38:12: also das ist auf unser Ziel steht darum Kooperationspapier dass wir Jugendparlamente installieren wollen.

00:38:20: damit hätten wir dann die Möglichkeit oder die jungen Menschen hätten, die Möglichkeit mitzubestimmen und mit zu reden.

00:38:29: Und ihre Wünsche und ihre Dinge einzubringen noch mal stärker als jetzt.

00:38:33: Ich glaube aber trotzdem dass sie auch schon in der Lage wären ihre Interessen zu vertreten Und sei es mit den jungen Leuten, die zum Beispiel bei uns in der Fraktion sind.

00:38:46: Aber natürlich auch mit dem was du vorhin gesagt hast – Mit Bürgerbegehren oder Anträgen von Bürgerversammlungen.

00:38:53: Es sind auf junge Leute in Bürgerversamlungen und da können auch Anträge gestellt werden, die dann im Stadtrat behandelt werden müssen.

00:39:01: Du hast gerade die Rückfrage gestellt,

00:39:02: ob Sie dazu

00:39:02: in der Lage sind und ich möchte das klar mit Ja beantworten.

00:39:05: Also auch wenn es vielleicht heutzutage jetzt kein adäquates Medium mehr erscheint aber ich habe meinen ersten Laserbrief glaube ich mit neunzehnt oder so geschrieben.

00:39:12: da ging's tatsächlich auch um Veranstaltungen damals und es war auch schon ein bisschen politische Aktivität letztendlich und auf die also Jugendparlament genau ist eine Maßnahme wo man einfach dann das ganze institutionalisieren kann.

00:39:25: Auch beim Wahlalter habe ich immer gesagt, ja das muss noch unten gesetzt werden.

00:39:28: Inzwischen sage ich aber auch dazu gehört aber auch flankieren politische Bildung in der Schule.

00:39:32: also das heißt das muss flankierend dazu stattfinden mit mehr Stunden denn wenn ich mir die letzten Jugendwahlen anschaue dann möchte ich es in dem Moment eigentlich nicht runter setzen.

00:39:43: Also das hat früher mal anders ausgeschaut.

00:39:45: Man muss schon auch sagen, dass immer in dem Alter da nehme ich mich von damals auch nicht außer vielleicht was bei dir auch noch so, dass man trotzdem ein bisschen auch in der Trotzphase ist.

00:39:55: Wir haben in den letzten Jahren Fridays for Future eine progressive Welle erlebt und dann macht die direkt darauf nachfolgende Generationen vielleicht auch mal genau das Gegenteil.

00:40:05: also Thema Backlash weil wie gesagt irgendwo her müssen ja diese Ergebnisse bei den Jugendwahlen kommen und deswegen sage ich, Jugendwahl alter runter aber mit politischer Bildung fliegt.

00:40:18: Ist das dann vielleicht auch das Erlebnis was manche jungen Leute eben hatten?

00:40:22: Dass sie irgendwie gesagt haben okay, ich engagiere mich dabei Fridays for Future.

00:40:25: und am Ende kamen die Diskussionen um die bösen Klimakleber dabei raus und letztendlich haben sich Leute drüber lustig gemacht anstatt des Anliegen wirklich ernst zu nehmen.

00:40:33: Es kamen andere Dinge, das kann man lange diskutieren.

00:40:36: Aber ich glaube es ist wirklich etwas, was in den Leuten schon auch nah wird.

00:40:38: Wenn man sagt Mensch jetzt haben wir uns engagiert und organisiert.

00:40:42: Jetzt haben wir da als Meinung Grund getan, jetzt waren mir fünfzehn- zwanzighunderttausend Leute auf der Straße.

00:40:48: Und am Ende sind wir mit die Witzfiguren der Nation sozusagen.

00:40:51: Das ist natürlich schon vielleicht auch was nachgeführt.

00:40:53: Dabei ist es auch schwierig aus meiner Position jetzt darüber zu sprechen weil ich ja zur Generation gar nicht mehr gehöre.

00:40:59: aber ich kann da ein bisschen nachfühlen dass man dafür halt auch ein bisschen frustriert ist Und da vielleicht auch ein bisschen Brauch.

00:41:04: Denn am Ende braucht es einfach weiter, das ist brauche die Angebote.

00:41:07: also Politik muss so sagen Jugendparlament eventuell Wahralter verbunden setzen und so weiterschaffen.

00:41:12: aber auf der anderen Seite Demokratie ist nicht nur ein Recht Es ist auch eine Pflicht.

00:41:17: Aufregung im Menschen.

00:41:21: Gibt's etwas was ihr sagt?

00:41:22: Was unsere Zuhörerinnen die wir jetzt haben über Kommunalpolitik im Nachhinein ein bisschen anders denken sollten als vielleicht vor einer halben Stunde oder so.

00:41:35: Also ich finde, der Kommunalpolitik kann man ganz viel erreichen.

00:41:41: Man hat einen direkten Impact.

00:41:44: Wieso das auch meine Ebene ist?

00:41:46: Man wird ja als Politiker gesehen aber eigentlich ist man jemand, der ganz normal im Leben steht mit Familie und seinem Beruf, mit anderen Tätigkeiten und macht den Anführungszeichen die Stadtratztätigkeit nebenbei.

00:42:00: bei uns beiden fühlt es schon ein bisschen mehr aus als nebenbei nur, aber die Ebene macht deswegen Spaß weil man halt direkt eine Wirkung erzielen kann.

00:42:09: Also ich weiß in Bamberg einfach genau welche Dinge mit mir verbunden sind meinem Engagement oder deinem Engagement oder unserem Engagement.

00:42:18: und das macht's halt einfach so interessant.

00:42:20: und wenn ich jetzt irgendwie einen Hinterbengler bin im Bundestag oder sonst irgendwas ja ist nett, aber da kann ich halt keine direkte Wirkung erzieren Falls das hier jemand hört, wovon ich mir sicher bin.

00:42:32: Dann Aufruf zur Kommunalpolitik mitmachen einfach mal auf eine Diste draufgehen und sich einbringen und

00:42:39: so

00:42:40: sind wir alle irgendwo dazugekommen über ehrenamtliches Engagement des direkte Umfeldgestalten.

00:42:46: Und dann hat man trotzdem ein gutes breites demokratisches Angebot in Bamberg an Gruppierungen und Parteien und kann für sich entscheiden wo fühle ich mich da am ehesten aufgehoben?

00:42:57: Ich würde zum Schluss nochmal ganz kurz ins große Bild wechseln.

00:43:00: Was ich wirklich schwierig finde mittlerweile ist, Politik heißt ja auch eben zu führen zb als Bundeskanzlerin oder wie auch immer und das heißt aber auch dass man nicht immer alles richtig machen kann, dass man auch mal Fehler machen kann und das heisst aber auch, dass sich diese Fehler dann irgendwie auch mal eingestehen muss und draus lernen muss und offen darüber auch kommunizieren muss.

00:43:20: und eigentlich kann man das in der Position auch.

00:43:23: Ich habe den Anruf, dass das immer weniger passiert.

00:43:25: Also ist das vielleicht was, was Politikerinnen auf allen Ebenen so ein bisschen verlernt haben?

00:43:31: Dass man auch einfach mal sagt da hab ich etwas falsch gemacht, was falsch gedacht oder aus heutiger Sicht war das vielleicht nicht so gut.

00:43:37: also gibt es vielleicht irgendwas vielleicht auch in eure Zeit wo ihr sagt Mensch damals habe ich's so oder so gemacht, so oderso entschieden würde ich heute vielleicht anders machen.

00:43:45: Gibt es diesen Moment überhaupt, dass man sagt okay ich bin Unfehlbar, sondern ich gestehe mir auch meinen Fehler einiglernd draus und kann daraus was positiv gestalten.

00:43:54: Also ich kann mich an eine Entscheidung ganz am Anfang meiner Zeit in Stadtrat erinnern.

00:44:02: die würde ich heute nicht mehr so treffen aber dazu stehe ich auf und ansonsten habe ich persönlich gar kein Problem Fehler einzugestehen und sozusagen das werde ich aus heutiger Sicht anders machen.

00:44:19: Also ich glaub, das ist ja auch wieder was, was man in der Kommunalpolitik ... da wird man ja auch ganz anders draufgestupst auf dem Fehler.

00:44:27: Weil der noch mal deutlicher wird als vielleicht in der großen Bundespolitik.

00:44:31: Also wenn ich eine falsche Entscheidung mittrage oder eine Entscheidung, wo man hinterher sagt, oh nee, dann ist es viel offensichtlicher.

00:44:41: Aber manchmal entwickeln sich die Dinge so, dass wir halt ... Anders denkt nach einer gewissen Zeit oder was man sagt, ja wenn ich das damals schon gewusst hätte dann würde ich heute anders entscheiden.

00:44:55: Also auch so etwas kann passieren.

00:44:57: aber grundsätzlich habe ich damit kein Problem das auch einzugestehen.

00:45:02: Ich glaube das ist ja generell gerade bei uns in der Fraktion des Themas der Fehler Kultur.

00:45:07: Also das heißt, wenn die Tür hier zum Fraktionsraum zu ist dann können wir uns da auch leidenschaftlich streiten und uns auch offen sagen wo wir vielleicht Dinge hätten anders machen sollen oder wo einzelne Dinge hätten anderes machen sollen.

00:45:19: am Ende ist es halt aber wichtig dass du nach außen dann trotzdem ein Bild abgibst.

00:45:26: Aber ich bin da ganz bei dir mit der Angelegenheit die Du jetzt auch gerade angesprochen hast.

00:45:36: Man muss halt gucken, wir leben natürlich auch.

00:45:38: Weil du gesagt hast früher ein bisschen in einer anderen Zeit.

00:45:40: also das heißt gerade durch soziale Medien und es ist ja grundsätzlich gut der Kontrollmechanismus ist man natürlich auch nochmal unter einer anderen Beobachtung weil es auch viel schneller im Feuer war gleich Hunderte oder Tausende vielleicht irgendwas kommentieren.

00:45:54: Also das heißt man ist natürlich noch mal unter einer anderem beobachtungen Und dann ist es halt so Es sind halt alle sechs Jahre waren und man will wieder gewählt werden.

00:46:03: Und dann ist es ja immer eine Frage von Sender und Empfänger, wenn wir in unserer Gesellschaft eine verzeihende Fehlerkultur haben.

00:46:11: Wo Menschen auch sagen okay... Es wird auch gutiert, wenn derjenige mal sagt ich habe was falsch gemacht Dann fällt's glaube ich auch leichter.

00:46:19: also am Ende ist das immer ein Geben und Nehmen glaube ich.

00:46:24: Ja ich glaube wir sind jetzt auch gerade in einer Zeit wo die Gesellschaft sich einige Fragen stellt oder stellen muss.

00:46:30: Abschließend noch ganz kurz, wir haben schon mal kurz bis in das Thema AfD angesprochen.

00:46:33: Ich hätte da noch zwei, drei Fragen, wo ich kurz darauf eingehen wollen würde.

00:46:38: Vielleicht einmal ganz konkret vor Ort?

00:46:40: Vielleicht hast du auch was damit zu tun mit der uralischen Angefangenheit?

00:46:44: Wie erlebt ihr denn die Vertreter der AfD im Stadtrat?

00:46:46: Also sind es Menschen, mit denen man reden kann?

00:46:49: Das heißt ja oft vor Ort sind sie eigentlich ganz normal.

00:46:53: nur auf der Bundesebene ist das so krass!

00:46:55: Wie erlebt Ihr das im Gremium?

00:46:58: Es sind vier.

00:46:59: Bis jetzt treten nur zwei auf, also auch an Redebeiträgen.

00:47:04: Und die sind so, dass ich sage, damit möchte ich nichts zu tun haben und das ist für mich keine Basis für Gespräche, weil sie überall dort wo wir ringen um Lösungen oder auch mal Dinge kritisch betrachten, sie genüsslich reingehen.

00:47:23: Also... Sie sind für mich bewegen sie sich nicht im demokratischen Spektrum.

00:47:32: Und Sie wollen auch nicht demokratisch sein, da bin ich überzeugt und deshalb sind Sie für mich auch keinen politischen Verhandlungspartner.

00:47:49: Also es gibt ja Kolleginnen und Kollegen die aus einem anderen Lager sind, die bereits in der Normalisierung einen Teil gesichert rechtsextremistischen Partei, normalen Umgang mit den Menschen zu haben.

00:48:07: Zu schalzen und zu lachen und da auch gemeinsam umzugehen.

00:48:13: Ich kann das für mich nicht.

00:48:16: Es gibt ja einfach diesen Satz, dass man mit Rechten nicht redet.

00:48:21: Das sind ja nicht nur Rechte, es sind auch Verschwörungstheoretiker In Teilen, wie gesagt, gesichert rechtsextremistisch.

00:48:30: Und dementsprechend sehe ich das wie überwiegend.

00:48:33: da ist keine Gesprächsgrundlage da zumal man muss zwar mit ihnen reden aber man kann über sie reden Sie ja innerlich komplett schwach auf der Brust sind.

00:48:43: Also da kommt ja nichts.

00:48:44: Da kommt ja nicht was in irgendeiner Form unsere Stadt voranbringen würde und das ist das was ich gemeint habe.

00:48:49: also alle die Kommunalkolitik machen In der Regel eigentlich nicht so sehr aus einer Ideologie raus, sondern aus einer Leidenschaft raus für ihre Stadt sich einzusetzen.

00:48:58: Ihre Stadt was zurückzugeben und da kommt von der AfD nichts.

00:49:02: also die AfD tut nichts für die Stadt sie schadet natürlich.

00:49:06: der statt allein also es sind vier ist in viel zuviel.

00:49:09: Und das, was Sie machen ist einfach hoch ideologisch immer wieder auch demokratiefeindlich wenn demokratische Strukturen irgendwo aufgebaut werden sollen.

00:49:18: Wenn Demokratie Bildung gemacht werden soll.

00:49:20: Wenn auch Initiativen gemacht werden die den demokratiefeintenden Kampfanlagen auch mit städtischer Unterstützung da stellen sie dann ihre Fragen.

00:49:30: aber ansonsten ich halte für

00:49:32: hochgefährlich

00:49:33: Gerade weil sie in Teilen so still sind, sie unterminieren.

00:49:36: Man darf diese Partei nicht normalisieren.

00:49:38: Sie ist keine normale Partei.

00:49:39: Sie isst keine normale Gruppierung auch wenn sich relativ ruhig verhält.

00:49:43: Ich will nicht dass die AfD im Bamberg normal ist.

00:49:47: Wir müssen alles dafür tun

00:49:48: um

00:49:49: diese Zahl wieder nach unten zu korrigieren.

00:49:51: Wenn man sich das Ganze anschaut was jetzt vor uns steht Wahlen in Sachsen-Anhalt, wahlen in Mecklenburg-Vorpommern je nachdem wie es rausgeht oder setzt ihr euch im Kopf schon damit auseinander bald wieder Bundestagswahlkampf haben?

00:50:04: Das weiß ich nicht, kann passieren.

00:50:06: Es kommt ein bisschen darauf an wie sich die CDU verhält auch nach den Wahlen in Sachsen-Anhalt und im Middlenburg-Vorpommern.

00:50:12: Ich glaube da kann die CDU nochmal... das kann die zerreißen.

00:50:17: also aber das weiß ich jetzt nicht.

00:50:21: Ich glaube dass es in Sachseneinhalt... ich habe nicht das Gefühl, dass es noch einen Ausweg gibt.

00:50:28: ich glaube dass so kommen wird wie wir alle befürchten.

00:50:35: Und dann muss man weitersehen, also ich denke, da muss man gucken, wie das auf Landesebene und dann ja auch auf Bundesebene weitergeht.

00:50:43: Aber das ist was Christian gerade gesagt hat.

00:50:47: Ich will nicht dass die AfD in Bamberg mehr Kraft bekommt.

00:50:56: Vier sind vier zu viel.

00:50:59: Das heißt für uns kann aber nur heißen gute Politik machen müssen in den nächsten fünf Jahren, sechs Jahren noch besser als bis jetzt oder noch mehr mit den Leuten auch sprechen und hören und schauen und umsetzen was die Menschen brauchen hier vor Ort.

00:51:19: Und ich glaube nur so kann man es schaffen dass wir weiter demokratisch regiert werden.

00:51:27: was mich immer so ein bisschen stört bzw.

00:51:29: man fühlt sich ein bisschen hilflos, weil man es mit Argumenten probiert hat und mit inhaltlichen Themen.

00:51:37: jetzt ist eigentlich der Tenor immer

00:51:40: welt

00:51:40: uns damit die nicht werden, was letzten Endes auch zumindest keine positive Argumentation ist und meiner Meinung nach auch nichts verfangen kann gibt's noch andere Lösungsansätze.

00:51:53: da muss man einfach schauen wie sich das entwickelt.

00:51:55: Also zu sagen, wählt uns das dienig werden, löst die Probleme nicht.

00:51:59: Mit Sachargumenten habe ich schon vor einiger Zeit aufgehört mit AfD-Leuten sachlich zu diskutieren hat keinen Sinn.

00:52:07: Ja und das sind wir ja auf der Ebene also es muss kommunal anfangen auch in Sachsen Anhaltüringen.

00:52:17: die kommunale Ebene und wenn da eine gute Politik gemacht wird, wenn da die Leute auch in die Vereine reingehen.

00:52:25: Und das ist ja das Gefährliche, dass wenn die zivilgesellschaftlichen Strukturen erstmal unterminiert sind und das ist jetzt was dort passiert.

00:52:32: Das ist halt das, was wir hier auch im Warnberg erfreulicherweise noch nicht haben.

00:52:36: aber wenn sie erst mal in der Feuerwehr sind und in den Vereinen usw.

00:52:40: und wie gesagt man darf sie nicht normalisieren.

00:52:43: deswegen ich habe Ich sage es ganz ehrlich, ich habe damit auch ein bisschen Bauchschmerzen mit dem Kellerbesuch letzte Woche.

00:52:50: Da ist ja der Stadtrat vorgestellt worden – das ist grundsätzlich eine gute Idee.

00:52:53: aber dann wird halt der gesamte Stadtrat hervorgestellt und dann gebe ich denen auch eine Bühne und dann werden sie wie normale Kolleginnen und Kollegen da präsentiert.

00:53:01: Und ich kann mich da nur wiederholen!

00:53:03: Es sind keine normalen Kolleginnen und Bewusst oder unbewusst einer im Teilen gesichert rechtsextremistische Partei angeschlossen haben.

00:53:13: Selbst wenn sie es vielleicht selbst mit sind, aber... Absolut!

00:53:18: Und

00:53:18: darf ich noch ganz kurz was tatsächlich zu Sachsen-Anhalt und den anderen Bundesländern in Ostdeutschland sagen?

00:53:27: Mit der Zivilgesellschaft, die nach der Nr.

00:53:32: Die Zivilgesellschaft aufgebaut werden, die war ja zerstört.

00:53:36: Und das Vereinsleben so wie es hier ist gab's auch nicht und dadurch ist es natürlich auch viel schwerer eine kräftige Zivil- gesellschaft zu haben oder eine Kraftvolle.

00:53:49: aber ich weiß dass es ganz viele Leute in ausdeutschland gibt die sehr mit ganz großem einsatz und teilweise unter Einsatz ihres lebens die demokratie versuchen zu verteidigen.

00:54:01: Das sehen wir, glaube ich manchmal nicht.

00:54:04: Weil wir nur sehen dass die AfD immer größer wird und immer schlimmer wird.

00:54:08: aber es gibt ganz viele Leute die das sind und die sagen Wir sind hier und wir bleiben hier Und wir kämpfen dafür dass die demokratie oder demokratische Strukturen bleiben.

00:54:17: Und das bundesverfassungsgericht sagt auch das Grundgesetz ist wehrhaft und wehrhaft genug und kann auch das aushalten.

00:54:23: also Mal sehen ob wir's erleben müssen.

00:54:26: Aber auf jeden Fall vertraue ich da drauf und Ich muss auch sagen dass er da bin ich sehr bei euch.

00:54:30: und wie der christian gerade gesagt hatte Man macht sich damit einfach nicht gemein, Pumpe.

00:54:35: Und alle die das tun überschreiten eine Grenze in meinen Augen und das macht man bewusst.

00:54:40: Sonst steht man auf keiner Liste, sonst steht man auch auf keinen Wahlzettel, sonst setzt man hier im Parlament wie auch immer... Das ist eine Entscheidung, die man bewusst getroffen hat.

00:54:48: Aber zum Abschluss noch zurück nach Bamberg!

00:54:50: Wie gesagt ich war auf der Gartenstädter Körver gestern.

00:54:53: Ich war auf vielen anderen Veranstaltungen letzter Zeit und muss sagen da habe ich Bamberg sehr positiv wahrgenommen, sehr plural wahrgenommen gemeinsam wahrgenommen und auch ganz bunt und ganz gemischt.

00:55:05: Und sowohl auf einem Fest wie jetzt Kontakt, wo man sagt okay gut da gehen vielleicht eher Leute hin die jetzt ein bisschen progressiver denken aber eben auch auf einer Stadtteil Kirchweih wo man jetzt denkt er ist eher so Lieschen Müller.

00:55:16: Aber das war wirklich ein tolles Erlebnis einfach zuzuschauen wie sich das alles mischt wir alle mit allen umgehen wie man sich umeinander kümmert für einen unterkümmert wie die Leute sich gegenseitig nach Hause bringen gegenseite ein Bier holen wie auch immer.

00:55:30: also da habe ich die Stadtgemeinschaft sehr lebendig und sehr positiv wahrgenommen, ist für euch das auch etwas was Bamberg ausmacht.

00:55:36: Dass wir tatsächlich das geschafft haben zumindest bis jetzt dieses Miteinander zu retten und miteinander eben zu sein und das zu erleben und vielleicht auch dadurch vieles andere ein bisschen anders oder lockerer sehen zu können?

00:55:48: Ja ich glaube wir haben hier eine ganz aktives Bamberg.

00:55:52: schon mal über die Bürgervereine wo ja ganz viele Leute aktiv sind und helfen aber da kannst du Ja, als Bürgervereinsvorsitzende sehr viel besser sprechen.

00:56:02: Sie sind gar nicht nur die Bürgerfreien.

00:56:05: Aber wie du sagst ist das Vereinsleben aber dann auch wieder das Kulturleben also auch die Kulturschaffenden, die ja in der Regel auch Kultur engagierte und sozialpolitisch engagierte Menschen sind.

00:56:16: Und ich glaube dass es ein Stück weit auch auch der Schlüssel über diese Aktivitäten, über das kulturelle Leben wo ich diese feste Karbe sehr einfach dazu bin.

00:56:25: Ich bin ja selber mit einer Renzi-Karbe aufgewachsen die jetzt wieder ansteht, das aktiv zu halten da engagierte Menschen zu finden für die Tätigkeiten sei es in Initiativen oder Vereinen.

00:56:38: Also Menschen möchten sich ja heutzutage gar nicht mehr so fest auch da binden an Vereine.

00:56:42: aber es gibt immer mal wieder auch zumindest temporale Initiativ und solange wir das haben ist das glaube ich der wirksamste Schlüssel eine demokratische Gesellschaft zu erhalten.

00:56:52: In der Konsequenz muss ich aber halt auch schauen dass ich, wenn ich einen Haushalt aufstellein städtischen oder mich um Fördermittel kümmere.

00:56:59: Dass ich in die Bereiche Soziales Kulturbildung einfach reingehe und einfach sage da auch ein Stück weit das ist ja aktive Prävention da zu investieren und zu sagen, ich schau dass unsere Stadtgesellschaft zusammenhält.

00:57:12: Ich schau das die aktiv

00:57:13: ist,

00:57:14: dass sie einfach selber auch die Stadt mitgestaltet hat, dass sich selber auch erleben kann wie toll diese Stadt ist.

00:57:20: Und das ist garantiert keine verschissen Rechtsextremisten oder sonst irgendwas braucht sondern wir können viel besser ohne die als mit denen.

00:57:27: Das ist das beste Schlusswort!

00:57:29: Vielen Dank auf jeden Fall euch beiden einerseits für die Zeit jetzt aber andererseits für viele Zeiten.

00:57:33: ihr schon für unsere Stadt investiert habt und immer noch investiert.

00:57:37: Und dann wünsche ich euch jetzt viel Spaß.

00:57:39: Ich weiß, ihr geht aus Busan Jazz Festival.

00:57:40: Christian darf so öffnen!

00:57:41: Ich darf in der Vertretung des Oberbürgermeisters heute tatsächlich eröffnen.

00:57:44: Also es ist ein beruflicher Pflichtterminus.

00:57:47: Okay.

00:57:48: Wille ich Euch gar nicht davon abhalten und mich geht dafür zu den Silbergrünen.

00:57:51: für mich auch eine tolle neue Erfahrung dass ich jetzt irgendwo zum alten Eisen gehört habe aber ist ja irgendwie auch lustig.

00:57:57: Insofern vielen Dank nochmal und bis demnächst wieder vor diesem Mikrofon mal schauen.

00:58:03: Danke für Deinen Augengeschmarm im Podcast.

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